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Glockenstuhl Pfarrkirche Feldthurns

2025

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ZUM BAUWERK:

Pfarrkirche zum hl. Ulrich

Die Pfarrkirche zu Mariä Himmelfahrt in Feldthurns findet im 12. Jh. ihre erste Erwähnung. Das heutige Presbyterium wurde 1499 geweiht. Das früher begonnene Schiff wurde 1515 geweiht.
Der Turm wurde in den Jahren 1502 bis 1507 vom Werkmeister Matthäus Puntner aus Vahrn erbaut. In den Jahren 1894 bis 1899 wurde die Kirche nach den Plänen des Wiener Architekten Anton Weber umgebaut und um ein Joch verlängert. Der gesamte Kirchenbau und der Turm sind aus Granitquadern errichtet. Der Turm ist mit spitzbogigen Schallfenstern und Spitzhelm in Schindeldeckung ausgeführt.

In der Glockenstube des neu restaurieren, historischen Holzglockenstuhl, hängt ein 6 stimmiges Geläute und die Sterbeglocke. Der historische Holzglockenstuhl besteht aus zwei Gehängegassen und stammt wohl aus dem Jahr 1521. 

Bei einer späteren Erweiterung des Geläutes, wurde auf dem Hauptstuhl ein Oberstuhl mit drei Gehängegassen draufgesetzt. Der gesamte, historische Holzglockenstuhl wurde im Zuge der jetzigen Restaurierung zum aller größten Teil erhalten. Die Auflager der Glocken, sowie der Abschluss nach oben wurde besser ausgebildet und erneuert.
Die Basis wurde verstärkt und saniert.
Bei der Abnahme der Glocken im 1. Weltkrieg konnte die große, schöne Leiminger-Glocke und die Sterbeglocke gerettet werden.
Die Glocken 2-3-4 und 5 wurden von der Firma DÁDDA FRANCESCO e FIGLI.
Die Läuteanlage wurde komplett erneuert. Es wurde ein schonender Antrieb mit Flachriemen eingebaut, sowie eine neue Steuerung, welche eine gezielte Einstellung jeder einzelnen Glocke ermöglicht.


Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten wurden wiederum die Turmschwingungen gemessen. Die anvisierte Reduzierung der Turmschwingungen wurden erzielt.
In den untenstehenden Tabellen sind die jeweiligen Werte aufgelistet. Die Tabellen 1 und 2 zeigen die gemessenen Werte nach der Sanierung und die Tabelle 3 stellt die Werte vor der Sanierung mit den Werten nach der Sanierung gegenüber

Durchgeführte Arbeiten

  • Bei den vollzogenen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten im Jahr 2025, durchgeführt im Zeitraum
    vom 03. Februar bis zum 09. Mai wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:
    1) Restaurierung und statische Sicherung des historischen Holzglockenstuhl, mittels unterfangen und
    einbauen von neuen Schwellen, sowie verstärken der Knoten
    2) Austausch der Lagerbäume
    3) Restaurierung, Verstärkung und Aussteifung des Oberstuhls
    4) Anbringung der fehlenden Queraussteifungen
    5) Niederspannen des Holzglockenstuhles
    6) Restaurierung und Wiedereinbau des historischen Holz-Glockenjoch der Glocke 2.
    7) Restaurieren der historischen Holzjoche bei den Glocken 1-3-4-5-6
    8) Erneuern des Holzglockenjoches der Sterbeglocke
    9) Einbauen von neuen Achsen und Lagern
    10) Sanieren der Klöppel, und Einbau von Bronzepuffern bei den Klöppeln aller Glocken
    11) Einbau einer neuen Läute Anlage, inkl. neue Verkabelung und Steuerung
    12) Geringfügige Sanierung des obersten Treppenaufgangs in die Glockenstube

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