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INTRO | |||
Restaurierung des Brixener Domes |
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Unsere
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Auszug aus der Presseinformation der Fa. CREATON Neue Krone für die GottesburgRechtzeitig zur 1100-Jahr-Feier von Brixen wurde das Dach des Domes gründlich saniert, natürlich streng nach den Auflagen des Denkmalschutzes und deshalb mit originalgetreuen, farbig glasierten Biberschwanzziegeln. Das Material dafür lieferte CREATON.
Die alte Bischofsstadt Brixen war über Jahrhunderte hinweg Zentrum geistiger und politischer Macht, da die Bischöfe lange auch das Amt weltlicher Fürsten für die umliegenden Grafschaften bekleideten. Die Bischöfe residierten hier bis 1964, fast 1000 Jahre lang. Der mächtige Dom ist stummer Zeuge dieser langen Zeit.
Lange "Ziegelgeschichte"Die "Ziegelgeschichte" auf dem Brixner Dom begann 1460, als Kardinal Nikolaus Cusanus den damals gebauten gotischen Hochchor mit farbigen Biberschwanzziegeln "wild" eindecken ließ. Weitere Umbauten gab es zwischen 1745 und 1754, bis der Dom sein heutiges Aussehen erhielt. Im Inneren strahlt der Dom eine monumentale, barocke Atmosphäre aus. Besonderen Eindruck auf die Kirchenbesucher hinterläßt das Glanzstück der künstlerischen Ausstattung, das kraftvoll wirkende Deckenfresco. Die Altäre - neben dem Hochaltar noch acht Seitenaltäre - verdeutlichen die große Bedeutung dieses Domes. Ziegelmuseum auf dem DachDas Domdach stellt mittlerweile einen historischen Schatz dar.
Historische Farbvielfalt aufnehmenErfahrene Spezialisten auf diesem Gebiet sind die Dachdecker von Kaiser & Wolf aus Toblach. "Ziel mußte es sein, die historische Farbvielfalt der ursprünglichen Ziegel wieder aufzunehmen", so Dr. Kofler-Engl. "Die Firma Kaiser & Wolf hat uns deshalb eine Auswahl vorgelegt, die wir eingehend studiert haben. Alle Beteiligten haben gesehen, dass die glasierten Biberschwanzziegel von CREATON insbesondere wegen der enormen Farbvielfalt dem optischen Bild des ehemaligen Bestands am nächsten kamen".
Angemessene KroneDie Dachdecker und Zimmerer der Firma Kaiser & Wolf hatten alle Hände voll zu tun. Denn nachdem sie die alte Eindeckung abgenommen hatten, war zunächst die Dachkonstruktion zu sanieren, an der die Zeit ebenfalls nicht spurlos vorbeigegangen war. Bei der Neueindeckung achteten die Dachdecker darauf, dass die farbigen Ziegel gleichmäßig gemischt auf das Dach gelegt wurden. 85.000 Ziegel und ein witterungsbeständiges, farblich passendes Schneefangsystem mit Grundelementen aus Druckgußaluminium verlegten die Dachdecker im Laufe von fünf Monaten. Damit sorgten sie dafür, dass im Jahr des 1100jährigen Jubiläums von Brixen das imposanteste Bauwerk der Stadt wieder eine angemessene Krone erhielt.
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